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Willi Debald neuer Schützenkönig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulrich Jacoby   
Montag, den 08. August 2011 um 00:00 Uhr

 

Willi Debald neuer Schützenkönig
Königsschießen bei der Schützengesellschaft Wittlich
 
Genau dreimal 82 Schuss benMoritz Bölinger (Mitte), der Schützenkönig 2010, überreicht die Königskette an den neuen Schützenkönig Willi Debald (links). Rechts der Vorsitzende der Schützengesellschaft Wittlich, Ulrich Jacoby (Foto: Erhard Röder).ötigten die Teilnehmer des Königsschießens am vergangenen Samstag auf dem Schießstand der Schützengesellschaft Wittlich, um den Schützenkönig und die beiden Ritter auszuschießen. Mit dem 82 Schuss gelang es Willi Debald aus Kinderbeuern, den Vogel abzuschießen. Bereits vorher hatte Stefan Petri den linken und anschließend auch den rechten Flügel des Holzvogels abgeschossen.
 
In alter Tradition wurde der Schützenkönig mit dem Kleinkalibergwehr auf 50 Meter angestrichen ausgeschossen. Hierbei müssen von einem Holzvogel zunächst der linke und anschließend der rechte Flügel abgeschossen werden. Dies gelang Stefan Petri in diesem Jahr gleich zweimal: Jeweils mit dem 82 Schuss fielen die Flügel ab, er wurde 1. Ritter. Der 2. Ritter ging auf Rudolf Schimmel über, weil er auf den rechten Flügel den 81. Schuss abgegeben hatte. Zur Erlangung der Königswürde müssen die Schützen den Rest des Vogels vom Stamm schießen. Dies gelang nach einer äußerst spannenden Schlussphase Willi Debald. Vorher hatte Ulrich Jacoby den Vogel schon abgeschossen, er blieb aber am Kugelfang hängen und fiel nicht zu Boden. Erst nach drei weiteren Schüssen schickte Willi Debald den angeschossen Vogel mit einem gezielten Schuss zu Boden. Debald ist der 54. Schützenkönig seit der Wiederaufnahme des Königsschießens im Jahre 1958.
 
Beim Vereinspokalschießen konnte sich Marc Teusch mit 48 Ringen im Stechen gegen zwei Mitkonkurrenten durchsetzen. Zweiter wurde Jürgen Bayer vor Horst Nagel. 47 Ringe erreichten vier Schützen. In einem Stechen wurde die Reihenfolge ausgeschossen: Mit einer 10 und einer 9 erkämpfte sich Rudolf Schimmel den 4. Platz. Auf den weiteren Plätzen folgen Klaus Klein, Heinz Maas und Ulrich Jacoby. Bei den Frauen siegte Diana Maas mit 48 Ringen. Zweite wurde Beirute Friedrich (43 Ringe) vor Aliona Fulga-Möller (42 Ringe). Am Ausschießen der Pokale beteiligten sich 24 Schützinnen und Schützen.
 
Die Wanderpokale wurden auf die Wildscheibe auf 50 Meter sitzend aufgelegt ausgeschossen. Jeder Teilnehmer hat einen Schuss. Den Ehrenteller kann für eine Jahr Klaus Klein mit nach Hause nehmen. Beim Ausschießen des Wanderpokals platzierte Heinz Maas seinen Schuss am nächsten am Zielpunkt.  

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. September 2011 um 09:14 Uhr
 
Dienstgewehr-Mannschaft Deutscher Meister PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulrich Jacoby   
Dienstag, den 02. August 2011 um 00:00 Uhr

 

Dienstgewehr-Mannschaft Deutscher Meister
Wittlicher Vorderladerschützen erfolgreich    
 
Bei den DeutscFoto_DM11_VL.jpghen Meisterschaften der Vorderladerschützen in Pforzheim konnten die Wittlicher Schützen ihre im vergangenen Jahr unterbrochene Erfolgsserie fortsetzen. Mit dem Perkussions-Dienstgewehr wurde die Mannschaft der Schützengesellschaft Wittlich erneut Deutscher Meister. Die Schützen Edwin Heinen, Manfred Kröschel und Rüdiger Jakoby siegten mit hervorragenden 407 Ringen. Vizemeister wurde USK Fallersleben mit 405 Ringen vor der Privaten Schützengesellschaft Darmstadt (401 Ringe).
 
Bester Wittlicher Schütze mit dem Dienstgewehr war Edwin Heinen, der mir 138 Ringen in der Einzelwertung den fünften Platz belegte. Manfred Kröschel schoss 136 (6.) und Rüdiger Jakoby 133 Ringe (15.). Die 2. Wittlicher Mannschaft mit Rolf Bernard, Detlef Winkel und Heinz Maas kam mit 377 Ringen auf Platz 9. Rolf Bernard belegte mit 132 Ringen in der Einzelwertung den 17. Platz.
 
Mit dem Perkussions-Freigewehr, der zweiten 100 m Liegenddisziplin der Vorderladerschützen, reichte es in diesem Jahr nicht für einen Platz auf dem Siegertreppchen. Mit 420 Ringen kam die Mannschaft aus Wittlich auf den vierten Platz, ringgleich mit den Schützen aus Euskirchen, die aber mehr Zehner geschossen hatten. Mannschaftsschützen waren auch hier Kröschel, Jakoby und Heinen. In der Einzelwertung belegte Manfred Kröschel mit 143 Ringen den 12. Platz, Rüdiger Jakoby schoss 140 Ringe. Edwin Heinen schoss vier Zehner und neun Neuner, kam aber im Ergebnis mit dem Freigewehr nur auf 137 Ringe. Am Start waren auch Rolf Bernard (139 Ringe) und Detlef Winkel (127 Ringe).
 
Mit dem Perkussionsgewehr am Start war Senior Alfred Selzner, er schoss 133 Ringe. Manfred Kröschel erreichte mit dem Steinschlossgewehr 100 m Liegend mit 136 Ringen den 8 Platz.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. September 2011 um 09:07 Uhr
 
Drei Siege für Wittlicher Sportschützen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulrich Jacoby   
Montag, den 06. Juni 2011 um 00:00 Uhr

Drei Siege für Wittlicher Sportschützen
Landesverbandsmeisterschaften der Vorderladerschützen in Wittlich   
 
Drei von vier möglichen Titeln konnten die Sportschützen der Schützengesellschaft 1882 Wittlich am vergangenen Sonntag gewinnen. Landesmeister wurde Rüdiger Jakoby mit dem Freigewehr. In beiden Mannschaftswertungen gab es klare Siege für die Wittlicher Mannschaften. Ausgetragen wurden die 100-Meter-Gewehrdisziplinen mit dem Frei- und dem Dienstgewehr in Wittlich. Bei den Landesverbandsmeisterschaften des Rheinischen Schützenbundes waren 48 Einzelstarter und 11 Mannschaften am Start.
 
Mit dem Dienstgewehr legte Heinz Maas bereits im ersten Durchgang 135 Ringe vor. Damit lag er bis kurz vor Schluss des Wettbewerbes vorne, musste sich aber letztlich mit 2. Platz zufrieden geben. Dritter wurde Rolf Bernard mit 133 Ringen. Die Wittlicher Mannschaften belegten die beiden ersten Plätze. Landesmeister wurde die 2. Mannschaft mit Rolf Bernard, Reinhold Kranz und Detlef Winkel (385 Ringe). Rüdiger Jakoby, Manfred Kröschel und Edwin Heinen kamen mit 384 Ringen auf Platz 2.
 
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen gab es in der Disziplin Freigewehr. Hier schossen sowohl Rüdiger Jakoby als auch Manfred Kröschel jeweils zehn Zehner und fünf Neuner. Über die Platzierung musste die schlechteste Neun entscheiden. Nach der Vermessung der Schüsse belegte Jakoby den 1. und Kröschel den 2. Platz. Die 1. Wittlicher Mannschaft mit Jakoby, Kröschel und Edwin Heinen wurde mit 427 Ringen Landesmeister. Die 2. Mannschaft mit Bernard, Kranz und Birgit Rob erreichte mit 412 Ringen Platz 3.
 
Die Platzierungen:
Perkussionsfreigewehr:
 
1. Rüdiger Jakoby 145 Ringe
2. Manfred Kröschel 145 (beide SG Wittlich)
3. Dieter Hausmann (SSGem Bayer Leverkusen) 143
4. Horst Bär (ASGes Euskirchen) 142
5. Wido Kopper (Neuwieder SGes) 141
 
Mannschaft:
1. SG Wittlich I. 427 Ringe
2. ASGes Euskirchen 421
3. SG Wittlich II. 412
 
Dienstgewehr:
1. Norbert Graszewitz (ESV Aachen) 139 Ringe
2. Heinz Maas 135
3. Rolf Bernard 133
4. Manfred Kröschel (alle SG Wittlich) 129
5. Nobert Machat (ASGes Euskirchen) 128
 
Mannschaft:
1. SG Wittlich II. 385 Ringe
2. SG Wittlich I. 384
3. ASGes Euskirchen 361.